Kategorie Flugschriften

Es darf keine antisemitische Filmzensur in Hamburg geben! 0

Was sich am Sonntag den 25.10.2009 zwischen 14 und 16 Uhr in der Hamburger Brigittenstraße ereignete, ist schier unfassbar. Das dort ansässige Kino B-Movie wollte in Kooperation mit einer linken Initiative den Film »Warum Israel« von Claude Lanzmann vorführen. Dies hat eine Gruppe von Antiimperialisten und Israelhassern aus dem, im Vorderhaus des Kinos gelegenen, »Internationalistischen Zentrums B5« mit Drohung, Beleidigung und Gewaltanwendung verhindert. continue reading »

Laiendarsteller schlagen sich durch 1

Okt25

Aufführung eines Films des »Shoah«-Regisseurs Claude Lanzmann durch das internationalistische Zentrum B5 in Hamburg verhindert

Am heutigen Sonntag, den 25.10.2009, war im Hamburger Programmkino b-movie eine Vorführung des Claude Lanzmann Films »Warum Israel« anberaumt, die in Kooperation der Gruppe Kritikmaximierung und dem Kino stattfinden sollte. Der Nachmittag war als Auftakt zu regelmäßigen Veranstaltungen gedacht, mit denen wir gesellschaftskritische Filme einem breiteren Publikum zugänglich machen wollen. Etwa 70 Menschen folgten unserer Einladung und durften statt »Warum Israel« einer gruseligen Agit-Prop-Bastel-Darbietung der antiimperialistischen Nachbarschaft beiwohnen. Das im Vorderhaus des b-movie befindliche internationalistische Zentrum B5, die »Sozialistischen Linken (SoL)« und die »Tierrechts-Aktion Nord (TAN)« ließen es sich nicht nehmen, dem Kino ihre Programmpolitik zu diktieren und mit Drohung und Gewalt den vorgesehenen Verlauf des Nachmittags zu verhindern. continue reading »

Schluss mit dem Theater! Paradise No! 0

»Und ich legte die Geldrolle auf einen kleinen Wandtisch im Korridor, neben dem ihr Stuhl angelangt war, verbeugte mich und ging. ’Solch ein Unsinn!’ hörte ich die Bábuschka mir nachrufen.«
– Dostojewski

Zehn Euro. Dafür bekommt man zwei warme Mahlzeiten in einer beliebigen Pizzeria auf dem Schulterblatt, Blumen für die Liebsten, ein Buch oder eine Flasche guten Wein. Man kann sein Geld allerdings auch an einer Theaterkasse verpulvern. Vielleicht irritierender Weise hat man mit dieser Handreichung allerdings eine güldene Erkenntnis entgegen zu nehmen: Der Erwerb einer »Paradise Now«-Eintrittskarte war bzw. wäre eine der dümmsten Optionen des Warentauschs.
continue reading »

Kritikmaximierung Hamburg