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	<title>Kritikmaximierung Hamburg</title>
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		<title>Benjamin Tagung</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kritik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[»Wo aber Gefahr wächst, wächst das Rettende auch«. Geschichte, Fortschritt, Kritik: Für Walter Benjamin findet Anfang Oktober (08./09.10.) an der Universität Frankfurt a.M. eine empfehlenswerte Tagung statt. Weitere Informationen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>»Wo aber Gefahr wächst, wächst das Rettende auch«. Geschichte, Fortschritt, Kritik: Für Walter Benjamin</strong> findet Anfang Oktober (08./09.10.) an der Universität Frankfurt a.M. eine empfehlenswerte Tagung statt.<br />
<a href="http://www.benjamintagung.uni-frankfurt.de/">Weitere Informationen</a></p>
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		<title>Fussnote</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 15:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kritik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[Fußnote* Am 08.Mai jährt sich die deutsche Niederlage im Zweiten Weltkrieg und die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 65. Mal. Dies bot in Hamburg den Anlass für das Projekt Fussnote*, das &#8220;die vielschichtigen Dimensionen und Verknüpfungen von Täterschaft, Beteiligten, Institutionen, Alltäglichkeit von Gewalt und Ausgrenzung und ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz des Nationalsozialismus&#8221; sichtbar machen will. Weitere Informationen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fußnote*</strong><br />
Am 08.Mai jährt sich die deutsche Niederlage im Zweiten Weltkrieg und die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 65. Mal. Dies bot in Hamburg den Anlass für das Projekt Fussnote*, das &#8220;die vielschichtigen Dimensionen und Verknüpfungen von Täterschaft, Beteiligten, Institutionen, Alltäglichkeit von Gewalt und Ausgrenzung und ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz des Nationalsozialismus&#8221; sichtbar machen will.<br />
<a href="http://www.fussnotemai45.de">Weitere Informationen</a></p>
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		<title>‏Veranstaltungsreihe zur Kritik des Realsozialismus</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 17:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kritik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[AK Stalin hat uns das Herz gebrochen]]></category>
		<category><![CDATA[Hannes Gießler]]></category>
		<category><![CDATA[Realsozialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[»Die Dummheit der Kommunisten halte ich für kein Argument gegen den Kommunismus« (Ronald M. Schernikau) Das Zitat, das unserer Veranstaltungsreihe voran gestellt ist und ihr als Motto dient, stammt von dem Schriftsteller Ronald M. Schernikau, der sich noch 1989 in jene DDR einbürgern ließ, die er für das »schönste Land der Welt« hielt. Dieses Imago teilten unzählige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>»Die Dummheit der Kommunisten halte ich für kein Argument gegen den Kommunismus« </strong><br />
(Ronald M. Schernikau)</p>
<p>Das Zitat, das unserer Veranstaltungsreihe voran gestellt ist und ihr als Motto dient, stammt von dem Schriftsteller Ronald M. Schernikau, der sich noch 1989 in jene DDR einbürgern ließ, die er für das »schönste Land der Welt« hielt. Dieses Imago teilten unzählige Linke diesseits des ›Eisernen Vorhangs‹. In der Zeit der Blockkonfrontation war der realexistierende Sozialismus gleichsam Bezugspunkt und Projektionsfläche: er wurde als erster Schritt in Richtung einer sozialistischen Weltgesellschaft aufgefasst oder doch zumindest als konstanter Aufschein der Möglichkeit der Überwindung des Kapitalismus wahrgenommen. Der Eindruck, den die Oktoberrevolution hinterließ und der von 1917 bis zum Ende ihres Niedergangs 1989 die linken Partei und Bewegungen weltweit prägte, ist kaum zu unterschätzen. Hingegen gaben sich undogmatische Ostlinke, AnarchistInnen und viele westlich-marxistische Theoretiker, wie z.B. die Vertreter der Kritischen Theorie, solchen Illusionen nicht hin: Stasi, Stalin, Reisebeschränkungen, Konformitätsdruck, die bloße Verwaltung der Menschen und der Terror der Gulags ließen den Glanz der Errungenschaften der Oktoberrevolution verblassen. 93 Jahre nach dem Sturm auf das Winterpalais als Beginn des realsozialistischen Versuchs und 20 Jahre nach seinem Scheitern wollen wir uns mit der Sowjetunion und der DDR beschäftigen. Was war das damals? Und welche Bedeutung hat die Realität des »Sozialismus« in seiner Theorie und Praxis für eine heutige linke Kritik? Um in dieser Frage eine Antwort vorwegzunehmen: vor dem Hintergrund einer derzeit wahrnehmbaren Kokettierung mit dem Marxismus-Leninismus, wie z.B. bei Slavoj Zizek oder Dietmar Dath, erscheint es uns sinnvoll und notwendig, dem Realsozialismus noch einmal gründlich auf den Zahn zu fühlen.<br />
<strong><br />
DO, 15.04.2010</strong> | 19 Uhr | Gängeviertel-Druckerei (Valentinskamp 39a)<br />
<strong>Verdinglichung als Bedingung von Humanität?</strong><br />
Zur Kritik der Politischen Ökonomie des Sozialismus<br />
Vortrag und Diskussion mit Hannes Gießler (Autor, Leipzig) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg</p>
<p>Karl Marx gibt in Manuskripten zu verstehen, dass er persönlich ein Leben im versachlichten (verdinglichten) ökonomischen Zusammenhang, d.h. der kapitalistischen Gesellschaft, einem Leben in vorherigen Gesellschaftsformationen vorzieht. Die bürgerliche Gesellschaft hätte im Bereich der Produktion und Distribution sowohl unmittelbare Gemeinschaften als auch unmittelbare Herrschaft zugunsten vermittelter beziehungsweise verdinglichter Herrschaft überwunden. Die Frage, inwiefern sie unmittelbare Herrschaft und Gemeinschaft aufgehoben hat, koinzidiert mit den Fragen, was im realexistierenden Sozialismus geschehen ist, welcher Rückfall droht, wenn die kapitalistische Produktionsweise abgeschafft wird, beziehungsweise, was bei ihrer kommenden Aufhebung zu berücksichtigen wäre, um weder staatliche Herrschaft noch totalitäre Gemeinschaft heraufzubeschwören. Inwieweit muss eine Kritik der Politischen Ökonomie auf »Dinghaft Entmenschlichtes als Bedingung von Humanität« (Theodor W. Adorno) reflektieren und sich gegen eine Entfremdungs- und Verdinglichungskritik abgrenzen?</p>
<p><strong>DI, 27.04.10</strong> | 19 Uhr | Gängeviertel-Druckerei (Valentinskamp 39a)<br />
Filmvorführung: »<strong>Stalin hat uns das Herz gebrochen</strong>«<br />
Danach Vortrag und Diskussion mit dem »AK Stalin hat uns das Herz gebrochen« (Berlin)</p>
<p>Der Film, der im Jahr 2000 von Minka Pradelski und Eduard Erne realisiert wurde, erzählt zunächst von der Hoffnung, die jüdische KommunistInnen mit der jungen DDR verbanden und zeigt schließlich die Trauer und die große Enttäuschung, die das Erleben der stalinistischen Säuberungen für sie mit sich brachte. Nach der Filmvorführung schließt sich ein Vortrag des Berliner »AK Stalin hat uns das Herz« gebrochen an, der sich mit den Schattenseiten des Realsozialismus, konkret mit dem Antisemitismus in der DDR beschäftigen wird. Dabei soll es auch um die Realsozialismus-Rezeption des »wiedervereinigten« Deutschlands gehen, in der Nationalsozialismus und Realsozialismus als sogenannte »doppelte Vergangenheit« totalitarismustheoretisch vermengt werden und darüber eine Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen stattfindet. Im Anschluss an das Referat besteht Möglichkeit zur Diskussion.</p>
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		<title>Bestes Plakat 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 20:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kritik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Bedanken wollen wir uns bei allen, die sich an der Abstimmung zur Wahl des besten politischen Plakates 2009 beteiligt und unser Plakat &#8220;Deutschland ist kein Grund zum Feiern&#8221; auf den ersten Platz gewählt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bedanken wollen wir uns bei allen, die sich an der <a href="http://politischesplakat.blogsport.de/2010/02/23/abstimmung-bestes-plakat-2009/">Abstimmung</a> zur Wahl des besten <a href="http://politischesplakat.blogsport.de/">politischen Plakates</a> 2009 beteiligt und unser Plakat &#8220;<a href="http://www.kritikmaximierung.de/wp-content/uploads/plakat_etwasbesseres.gif">Deutschland ist kein Grund zum Feiern</a>&#8221; auf den ersten Platz gewählt <a href="http://politischesplakat.blogsport.de/2010/03/15/and-the-winner-is-3/">haben</a>. </p>
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		<title>Kunst. Linke. Gesellschaftliche Emanzipation.</title>
		<link>http://www.kritikmaximierung.de/veranstaltungen/bremen-kunst/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 19:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kritik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Einladung der Associazione Delle Talpe werden wir am Samstag 24.04. in Bremen zu Gast sein, um über Kunst und gesellschaftliche Emanzipation zu referieren und zu diskutieren. Wir freuen uns auf den Ausflug. &#8220;In der wirklichen Bewegung möglicher Emanzipation wäre die politisierte Kunst die, die weder Politik noch Kunst mehr ist.&#8221; Das Verhältnis der Linken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung der <a href="http://associazione.wordpress.com/">Associazione Delle Talpe</a> werden wir am <strong>Samstag 24.04.</strong> in <strong>Bremen</strong> zu Gast sein, um über Kunst und gesellschaftliche Emanzipation zu referieren und zu diskutieren. Wir freuen uns auf den Ausflug.</p>
<p><em>&#8220;In der wirklichen Bewegung möglicher Emanzipation wäre die politisierte Kunst die, die weder Politik noch Kunst mehr ist.&#8221;</em></p>
<p>Das Verhältnis der Linken zur Kunst ist meist ambivalent: man will sie und man will sie nicht. Selten nähert man sich der Kunst theoretisch, ist diese doch immer ein wenig befremdlich für die meisten Linken. Sie haben ähnlich wie zur Musik ein relativ taktisches Verhältnis zur Kunst: Kunst ist gewollt, aber meist nur als künstlerische Propaganda oder als Ästhetisierung des Politischen. Wie ist das Verhältnis der politischen Linken zur Kunst, welches Verhältnis hat die Kunst zur Linken? Welches Potential einer kritischen Reflektion auf Gesellschaft und das Individuum liegt in der speziellen Form der Kunst? Welche Versuche in der Kunst gab und gibt es, gesellschaftliche Emanzipation vorzubereiten? Welche Formen der Intervention sind mittels Kunst möglich?</p>
<p>Zu den aufgeworfenden Fragen zur Kunst, der Linken und zu gesellschaftlicher Emanzipation referieren und diskutieren zwei Vertreter der Gruppe Kritikmaximierung [Hamburg]</p>
<p>In der <strong>Bel Etage [Spedition Bremen]</strong> am Güterbahnhof um 20Uhr. Im Anschluss Party.</p>
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		<title>&#8220;diejenigen an ihrer Sprache zu erkennen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kritik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Diskursschufte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man von einem polternden Heft aus Berlin etwas lernen kann, dann sind es neue Worte. Dafür sind wir dankbar und haben uns erlaubt, als &#8220;Hamburger Cineasten und Diskursschufte&#8221; (Justus Wertmüller) auch als solche erreichbar zu sein: unsere Internetseite lässt sich nun auch unter www.diskursschufte.de abrufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man von einem <a href="http://www.redaktion-bahamas.org">polternden Heft aus Berlin</a> etwas lernen kann, dann sind es neue Worte. Dafür sind wir dankbar und haben uns erlaubt, als <em>&#8220;Hamburger Cineasten und Diskursschufte&#8221;</em> (Justus Wertmüller) auch als solche erreichbar zu sein: unsere Internetseite lässt sich nun auch unter <a href="http://www.diskursschufte.de">www.diskursschufte.de</a> abrufen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Grussadresse von Claude Lanzmann</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 11:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kritik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der gewaltsamen Verhinderung einer Vorführung von &#8220;Warum Israel&#8221; am 25.10. wurde der Film gestern, am 13.12.2009 an vier Orten in Hamburg gezeigt. Zu Beginn der Vorführung im B-Movie wurde eine persönliche Grußadresse von Claude Lanzmann verlesen. Im Folgenden dokumentieren wir seinen Brief an uns im Wortlaut: Dear friends of Kritikmaximierung, The best way to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der gewaltsamen Verhinderung einer Vorführung von &#8220;Warum Israel&#8221; am 25.10. wurde der Film gestern, am 13.12.2009 an vier Orten in Hamburg gezeigt. Zu Beginn der Vorführung im B-Movie wurde eine persönliche Grußadresse von Claude Lanzmann verlesen. <strong>Im Folgenden dokumentieren wir seinen Brief an uns im Wortlaut</strong>:</p>
<p>Dear friends of Kritikmaximierung,</p>
<p>The best way to express you my solidarity and my gratitude should be to sit among you today. Unfortunately, I am at the moment very far from Europe and it was impossible to change my schedule. I have no other choice than to send you some brotherly words. What strikes me the most in this whole &#8220;affaire&#8221; is the contrast between the brutality, the stupidity of the people who attacked you and forbade the screening of &#8220;Warum Israël&#8221; and the very nature of my film, which is a subtle, delicate, and intelligent work, by no means a sionist propaganda manicheistic one. Obviously, the agressors never saw &#8220;Warum Israël&#8221; and are in any way unable to see it. It is easier to call it a &#8220;Kriegs-und-Rassismusverherrlichung&#8221; film. One of the main meanings of the film is the discovery, through the eyes of a french diaspora Jew, of a country where everybody is jewish. In this respect, the &#8220;normality&#8221; of Israël is the &#8220;abnormality&#8221; as such. And this generates very funny scenes.<br />
Of course, there are many other significations, for instance the   nostalgy of Europe, expressed deeply by the german Jew Gert Granach, when he sings beautiful and moving spartakist songs. This film, shot in 1972, never hides the problems, the difficulties, the contradictions of this small and fascinating country, never cheats with the truth. It is true indeed that &#8220;Warum Israël&#8221; shows a real empathy for Israel, but empathy, as we all know, is the beginning of any understanding. Yes, Arabs don&#8217;t speak in the film, one sees them and they are the main thema in the discussions between the Israeli protagonists. I decided so for moral reasons: I could not talk for the Arabs, they should make their own films. What is the most schocking in the attack is the insults, which all belong to the nazi vocabulary (Judenschwein, Schwuchteln) and express the endless perversity of the exchange of roles today, best proof too that there is no antisionisme without antisemitism.</p>
<p>I thank all of you deeply for your courage and firm democratic stand. I am sure that your screening today will be a great success.</p>
<p>Your friend,<br />
Claude Lanzmann</p>
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		<title>Weitere Vorführungen von »Warum Israel«</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 10:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kritik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund des breiten Interesses an »Warum Israel« und der leider nur sehr begrenzten Plätze im B-Movie wird der Film heute noch an weiteren Orten in der Nähe des Kinos zu sehen sein. 13.12. / 18 Uhr / Markthof Marktstr. 102 (Karoviertel). Eintritt frei. Eine Veranstaltung von [a2]-hamburg in Kooperation mit Kritikmaximierung. 13.12. / 18 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund des breiten Interesses an »Warum Israel« und der leider nur sehr begrenzten Plätze im B-Movie wird der Film heute noch an weiteren Orten in der Nähe des Kinos zu sehen sein.</p>
<p><strong>13.12. / 18 Uhr / Markthof</strong><br />
Marktstr. 102 (Karoviertel). Eintritt frei. Eine Veranstaltung von [a2]-hamburg in Kooperation mit Kritikmaximierung.</p>
<p><strong>13.12. / 18 Uhr / Schwarze Katze</strong><br />
Fettstr. 23 (Schanze/Eimsbüttel). Eintritt frei. Eine Veranstaltung der FAU Hamburg</p>
<p><strong>13.12. / 20 Uhr / Kunst- und Kulturverein Linda</strong><br />
Hein-Hoyer-Str. 13 (St. Pauli). B-Movie zu Gast bei Linda. Eintritt frei.</p>
<p><strong>18.01.2010 / 19 Uhr / Uebel &amp; Gefaehrlich</strong><br />
Filmvorführug mit anschließender Diskussion. Podium mit Claude Lanzmann, Hermann L. Gremliza (Konkret) und anderen. Moderation: Max Dax (Spex). Eine Veranstaltung des Uebel &amp; Gefaehrlich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Es darf keine antisemitische Filmzensur in Hamburg geben!</title>
		<link>http://www.kritikmaximierung.de/flugschriften/es-darf-keine-antisemitische-filmzensur-in-hamburg-geben/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kritik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flugschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Lanzmann]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Warum Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sich am Sonntag den 25.10.2009 zwischen 14 und 16 Uhr in der Hamburger Brigittenstraße ereignete, ist schier unfassbar. Das dort ansässige Kino B-Movie wollte in Kooperation mit einer linken Initiative den Film »Warum Israel« von Claude Lanzmann vorführen. Dies hat eine Gruppe von Antiimperialisten und Israelhassern aus dem, im Vorderhaus des Kinos gelegenen, »Internationalistischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was sich am Sonntag den 25.10.2009 zwischen 14 und 16 Uhr in der Hamburger Brigittenstraße ereignete, ist schier unfassbar. Das dort ansässige Kino B-Movie wollte in Kooperation mit einer linken Initiative den <strong>Film »Warum Israel« von Claude Lanzmann </strong>vorführen. Dies hat eine Gruppe von Antiimperialisten und Israelhassern aus dem, im Vorderhaus des Kinos gelegenen, »Internationalistischen Zentrums B5« <strong>mit Drohung, Beleidigung und Gewaltanwendung verhindert</strong>.<span id="more-218"></span></p>
<p>In dem vor Ort verteilten Flugblatt wurde die <strong>Dokumentation außerdem als »zionistischer Propaganda-Film« diffamiert</strong>. Bei »Warum Israel« handelt es sich um einen Film des in Frankreich lebenden Juden Lanzmann, der mit dem Monumentalwerk »Shoah« einen immens wichtigen Beitrag zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust geleistet hat. Der Regisseur kämpfte darüber hinaus in der Résistance aktiv gegen den Nationalsozialismus. Über »Warum Israel« von 1973 sagte Lanzmann <em>»Dieser Film hat einen roten Faden, nämlich: Was ist das: Normalität? (&#8230;) Ich zeige in ‚Warum Israel‘, dass die Normalität das eigentlich Anormale ist.«</em> Dies empfinden einige Hamburger »Linke« im Jahr 2009 also als Provokation! </p>
<p>Den Betreibern des B-Movie wurde das Betreten und Öffnen ihres eigenen Kinos untersagt, jedes Gespräch verweigert und statt dessen mit Gewalt gedroht. Das B-Movie war deshalb gezwungen, die Vorstellung abzusagen. Doch selbst nach der Absage wurde das noch vor dem verschlossenen Kino verbliebene Publikum beschimpft (in einem Fall bezeichnenderweise als »Judenschweine«). Überdies wurden Kinobesucher körperlich angegriffen und mindestens drei Gäste durch Faustschläge verletzt. </p>
<p><strong>So etwas darf nicht geschehen!</strong> Nicht nur, dass in die Programmfreiheit Hamburger Kulturschaffender durch Filmzensoren eingegriffen wurde. Es ist unerträglich, dass gerade die Vorführungen einer Dokumentation von Claude Lanzmann und ein Gespräch über sein Werk solchem Treiben zum Opfer fiel.</p>
<p><strong>Wir stellen uns hinter das betroffene Kino und seine Absicht, »Warum Israel« auch in seinen Räumlichkeiten zu zeigen. Die Unterzeichnenden unterstützen die Veranstalter bei der Ausweichvorstellung von »Warum Israel« am 13.12.2009 um 16 Uhr.</p>
<p>Wir verurteilen solche Formen von Kulturzensur, jeden Antisemitismus und Israelhass!</strong></p>
<p><strong>Erstunterzeichner (01.12.2009)</strong>: Claude Lanzmann, Filmemacher, Paris • Dr. Christine Achinger, University of Warwick • Sharon Adler, Herausgeberin AVIVA-Berlin • Jan Philipp Albrecht, MdEP, Grüner Europaabgeordneter für Hamburg • Arachne • Arbeitsgemeinschaft Neuengamme – Deutsche Vereinigung der Überlebenden des KZ Neuengamme • Mickey Aron, Berlin • Arbeitskreis Distomo • Associazione Delle Talpe, Bremen • Audiolith Records • B_Books, Berlin • BAK Shalom der Linksjugend [‘solid] • Dr. Ralf Balke, Historiker und Publizist • Beatpunk Webzine • Volker Beck, MdB, Bündnis 90/Die Grünen • Roger Behrens, Autor • Prof. Dr. Russell Berman, Stanford University • Anat Bleiberg, Leiterin der Sozialabteilung, Jüdische Gemeinde zu Berlin • Prof. Dr. Gabriel Brahm, Central European University, Budapest • Prof. Dr. Micha Brumlik, Universität Frankfurt/M. • Sebastian Brux, Journalist • Byte.FM • Prof. Dr. Detlef Claussen, Universität Hannover • Margit Czenki, Filmemacherin • Karl-Heinz Dellwo, Filmemacher • Arnaud Desplechin, Regisseur, Paris • Prof. Diedrich Diederichsen, Akademie der Bildenden Künste, Wien • Franziska Drohsel, Bundesvorsitzende der Jusos • Christian Duncker, Assistent für Kommunikation und Organisation • Thomas Ebermann, Publizist • Prof. em. Dr. Wolfgang Eismann, Universität Graz • Almut Engelien, Hörfunkjournalistin • Gabriela Fenyes, Journalistin • Johanna Fischle • Freie ArbeiterInnen Union (FAU) Hamburg • Freies Sender Kombinat (FSK) • Thierry Frémaux, Künstlerischer Leiter der Filmfestspiele in Cannes • Fluten • Stefanie Galla • Nicola Galliner, Festivalleiterin, Jewish Film Festival Berlin • Patrick Gensing, Journalist • Ralph Giordano, Schriftsteller, Köln • Shelly Gottlieb, Frankfurt • Romain Goupil • Eva-Deborah und Uwe Granzow • Prof. Dr. Michael Th. Greven, Universität Hamburg • Dr. Elvira Grözinger, Universität Potsdam • Prof. em. Dr. Karl E. Grözinger, Universität Potsdam • Halle für Kunst Lüneburg • Hate Mag • Shimrit Härtl, Vorsitzende der DIG München • Friedrich Hansen, Gabriel Riesser Stiftung, London • Stefan Hensel, Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft • Prof. Dr. Jeffrey Herf, University of Maryland • Ruben Herzberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg • Brigitte Jaques, Regisseurin, Paris • Jan Jetter, Bildungsrefrent der Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverbände / Störungsmelder • Pascal Jurt • Anetta Kahane, Vorsitzende der Antonio-Amadeu-Stiftung • Sven-Christian Kindler, MdB, Bündnis 90/Die Grünen • Serge und Beate Klarsfeld, Les Fils et Filles des Deportés Juifs de France, Paris • Dr. Martin Kloke, Berlin • Andreas Koch, Vorstand Yad Achat • Konkret – Magazin für Politik und Kultur • Dr. Karin König, Hamburger Institut für Sozialforschung • Jan Korte, MdB, Die Linke • Hans-Jürgen Köster, Buchladen Männerschwarm • Regine und Hinrich Krahnstöver • Dr. Wolfgang Kraushaar, Hamburger Institut für Sozialforschung • Prof. Dr. Sven Kramer, Universität Lüneburg • Mary Kreuzer, Autorin • Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler • Werner Labisch, Verbrecher Verlag • Sergey Lagodinsky, Sprecher des Arbeitskreises Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten • LAK Shalom der Linksjugend [‘solid], Hamburg • Dr. Klaus Lederer, Die Linke-Landesvorsitzender, Berlin • Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg • Bernard Henry Lévy, Philosoph, Paris • LIGNA, Künstlergruppe • Ulrike Litschel • Dr. Bella Luirik, Wissenschaftliche Gesellschaft bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin • Christoph Lütgert, Chefreporter Fernsehen, NDR • Prof. Dr. Viktor Mairanowski, Wissenschaftliche Gesellschaft bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin • Prof. Dr. Andrei S. Markovits, University of Michigan • Dr. Heinz Maaß, Karlsruhe • Meerwert Platten • Adelheid Meyner • Missy Magazine • Dr. Sonja Mönkedieck, Catholic Charities, New York • NPD-Blog.info • Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen • Opak Magazin • Thomas von der Osten-Sacken, Publizist, Frankfurt a.M. • Diethard Pallaschke, Scholars for Peace in the Middle East (Deutschland) • Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Die Linke • Peggy Parnass, Publizistin • Prof. Dr. Anton Pelinka, Central European University, Budapest • Rosa Perutz, Antinationale Künstlergruppe • Lilia Rosenstock Alfaro • Teile des Plenums der Roten Flora • Maximilian Pichl, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen Jugend • Polittbüro • Prof. Dr. Moishe Postone, University of Chicago • re[h]tro-frauentag bei FSK • Lars Rensmann, Ph.D., University of Michigan • Angela Richter, Theaterregiesseurin • Nicolas Saada, Journalist und Filmemacher, Paris • Levi Salomon, Beauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für die Bekämpfung des Antisemitismus • Hans Martin Schäfer • Winfried Schebesch, Vorsitzender der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg • Helmut Schert • Thomas Schmidinger, Vorsitzender der IG externe LektorInnen und freie WissenschafterInnen, Wien • Schroeter und Berger, Büro für Lösungen • Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Direktorin des Instituts für Geschichte der deutschen Juden • Julia Seeliger, taz online • Wolfgang Seibert, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Pinneberg • Spex – Magazin für Popkultur • Prof. Dr. Gerhard Stapelfeldt, Universität Hamburg • Sibylle Stoler • Jörg Sundermeier, Verbrecher Verlag • Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin • Prof. Dr. Valery Tatarsky, Wissenschaftliche Gesellschaft bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin • Testcard • Tocotronic • Serge Toubiana, Direktor der Cinémathèque française • Prof. Dr. Christoph Türcke, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig • Übel&#038;Gefährlich • Prof. em. Dr. Barbara Vogel, Universität Hamburg • Michael Vogel, Richter i.R. • Prof. Dr. Gerard Wajcman, Autor, Psychoanalytiker, Professor, Université Paris 8, Paris • Florian Waldvogel, Direktor des Kunstvereins in Hamburg • Dr. Jeff Weintraub, Political Sociologist, University of Pennsylvania • Dalia Wissgott-Moneta • Elke Wittich, Journalistin, Berlin • Daniella Wutz und Familie • Prof. Dr. Svetlana Zhukowa, Wissenschaftliche Gesellschaft bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin •</p>
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		<title>Warum Israel am 13.12.2009</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:56:57 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit breiter Unterstützung veröffentlichen wir heute unsere <strong>Erklärung »Es darf keine antisemitische Filmzensur in Hamburg geben!«</strong> Die über 100 UnterzeichnerInnen, zu denen u.a. Ralph Giordano, Serge und Beate Klarsfeld, Anetta Kahane, Ruben Herzberg, Petra Pau, Franziska Drohsel, Peggy Parnass, Christoph Türcke, Detlev Claussen, Moishe Postone und Diedrich Diederichsen gehören, wenden sich mit dem Papier unmißverständlich gegen jede Form von Antisemitismus und Israelhass. Sie unterstützen die <strong>Neuansetzung von »Warum Israel« am 13.12.2009 um 16 Uhr im B-Movie</strong>. Der Text kann unter <a href="http://warumisrael.wordpress.com">warumisrael.wordpress.com</a> eingesehen werden. Auf der von uns eingerichteten Webseite warumisrael.wordpress.com werden zudem weitere Filmvorführungstermine und zusätzliche Informationen über »Warum Israel« und seinen Regisseur hinterlegt. Hinweisen wollen wir schließlich auf eine <strong>Bündnis-Demonstration</strong>, die unter dem Motto »Antisemitische Schläger unmöglich machen &#8211; auch linke« am 13.12. um 13.30 Uhr an der Roten Flora startet. Wir freuen uns, dass sich Hamburgs linke und alternative »Szene« endlich klar gegen jeden Antisemitismus positioniert und sich von der B5 und ihrem Umfeld abgrenzt. Näheres unter: <a href="http://b-g-h-u.blogspot.com">http://b-g-h-u.blogspot.com</a></p>
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